Grünpfeil Radverkehr Joachim Zwirner diese Seiten diese Seiten Themen Themen häufige Fragen häufige Fragen
VwV-StVO XII Grünpfeil für den Radverkehr 39 1. Für die Anordnung des Grünpfeils für den Radverkehr (Zeichen 721) gelten die Vorgaben der Nummer XI mit Ausnahme der Nummer 1 Buchstabe e und der Nummer 4 Satz 2 entsprechend. Das sind die zwei Ausnahmen: 1. Größe des Schildes. Das Z 721 hat andere Abmessungen und ist nicht quadratisch. 2. gegenläufige Radwege: der „normalen“ Grünpfeil darf dann nicht angeordnet werden, wenn ein gegenläufiger Radweg gekreuzt wird. Der Radverkehrsgrünpfeil darf in solchen Fällen jedoch angeordnet werden. Hier darf Z 270 nicht angeordnet werden; wohl aber Z 271 Darüber hinaus darf der „Fahrradgrünpfeil“ in folgenden Fällen angeordnet werden: (immer jedoch unter Beachtung der Ausschlußkriterien für den „normalen“ Grünpfeil) 2. Über die in Nummer XI Nummer 1 Satz 2 genannten Fällen hinaus kommt eine Anordnung des Grünpfeils für den Radverkehr nicht in Betracht, wenn a) bei allgemein hohem Radverkehrsaufkommen der Anteil des geradeaus fahrenden Radverkehrs den Anteil des nach rechts abbiegenden Radverkehrs erheblich übersteigt und die Verkehrsfläche ein sicheres Überholen des wartenden Radverkehrs nicht gewährleistet oder b) der nach rechts abbiegende Radverkehr in der Knotenpunktzufahrt auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg (Zeichen 240) oder einem für den Radverkehr freigegebenen Gehweg geführt wird (Zeichen 239 in Verbindung mit Zusatzzeichen 1022-10). Befindet sich in der Straße, in die eingebogen wird, ein baulich angelegter Radweg, muss dieser deutlich von dem daneben befindlichen Gehweg abgegrenzt sein.Warteflächen für zu Fuß Gehende müssen über eine hinreichende Größe verfügen. Entsprechendes gilt bei Vorliegen eines getrennten Rad- und Gehweges (Zeichen 241). 3. Zeichen 721 ist grundsätzlich am Hauptsignalgeber anzubringen. Sind besondere Lichtzeichen für den Radverkehr vorhanden, soll Zeichen 721 am Signalgeber für den Radverkehr angebracht werden. Zeichen 721 ist dabei über dem Signalgeber anzubringen, wenn nur so eine Gefährdung des Fußgängerverkehrs ausgeschlossen werden kann. 4. Eine gemeinsame Anordnung von Zeichen 720 und Zeichen 721 ist unzulässig, wenn der Radverkehr auf einem am rechten Fahrbahnrand befindlichen Radfahrstreifen, einem Schutzstreifen für den Radverkehr71 oder einem straßenbegleitenden, nicht abgesetzten, baulich angelegten Radweg geführt wird und der Radverkehr die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten hat.